Obere Augartenstraße 1, 1020 Wien, 30. Juni 2017

Aviso: "Buen Vivir" - Kino wie noch nie - ab 30.6.

Acht Termine mit der Gemeinwohl-Ökonomie - Kino wie noch nie! 

Die GWÖ stellt sich vor: Neue Werte für die Wirtschaft
Freitag, 30.6.2017 17-18:30h

Die fundamentalen Werten der Demokratie: Freiheit, Menschenwürde und Gerechtigkeit können vom Kapitalismus nicht erfüllt werden. Außerdem hält der Kapitalismus keines seiner zentralen Versprechen. Individuelle Freiheit und persönliches Glück, wie sie Hayek und Friedman in Aussicht stellten, rücken für den Großteil der Menschen in unerreichbare Ferne. Die kapitalistischen Kernwerte - Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Gewinn - stehen im Widerspruch zu unseren fundamentalen Werten, die in fast allen Verfassungen weltweit angeführt sind. Welche Werte aber wollen wir? Wie wollen wir unser Leben gestalten und was leben wir anderen vor? Sind wir schon besser unterwegs? Welche Möglichkeiten haben wir die Grundwerte zu leben und uns einem anderen, besseren Leben zu stellen bwz. darauf auszurichten?
Alternativen gibt es bereits, Ideen noch mehr, Menschen die schon tun auch! Wenn wir uns aufmachen Problemlösungen für ein besseres miteinander in einer besseren Welt zu finden, anstatt ideologische Grabenkämpfen zu führen, schaffen wir eine gerechtere Welt. Lassen wir uns nicht teilen, sondern finden wir zueinander. Eine dieser Alternativen ist die GWÖ, für diejenigen die sich hier auf den Weg machen ist es zumeist deshalb, weil wir einen menschenwürdigen Umgang miteinander leben und die GWÖ so sehen wie sie ist: ein umfassendes System, dass die Ergebnisse offen läßt, damit sich alle wohl fühlen.

Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) - wozu eine neue Wirtschaftsordnung?
Freitag, 07.07.2017 17-18:30h

Das Gute Leben für Alle kann vom derzeitigen System nicht gewährleistet werden. Eine gemeinwohl-orientierte Wirtschaftsordnung würde zu einer gerechteren Verteilung der erwirtschafteten Leistung und zu einem nachhaltigeren Verbrauch von Ressourcen und Mutter Natur sorgen. Rund 90% der Deutschen und Österreicher sprechen sich für eine neue Wirtschaftsordnung aus. Die GWÖ versteht sich als ergebnisoffener, partizipativer, lokal wachsender Prozess mit globaler Ausstrahlung.
Sie ist
... auf wirtschaftlicher Ebene eine lebbare, konkret umsetzbare Alternative für Unternehmen verschiedener Größen und Rechtsformen. Der Zweck des Wirtschaftens und die Bewertung von Unternehmenserfolg werden anhand gemeinwohl-orientierter Werte definiert.
... auf politischer Ebene ein Motor für rechtliche Veränderung. Ziel des Engagements ist ein gutes Leben für alle Lebewesen und den Planeten, unterstützt durch ein gemeinwohl-orientiertes Wirtschaftssystem. Menschenwürde, globale Fairness und Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung sind dabei wesentliche Elemente.
... auf gesellschaftlicher Ebene eine Initiative der Bewusstseinsbildung für Systemwandel, die auf dem gemeinsamen, wertschätzenden Tun möglichst vieler Menschen beruht. Die Bewegung gibt Hoffnung und Mut und sucht die Vernetzung und Befruchtung mit anderen alternativen Initiativen.

Change Everything, Transformations-Prozesse in Richtung Gutes Leben für Alle, Donnerstag, 27.07.2017 17-20h
Der Kongress "Gutes Leben für Alle" hat versucht, Antworten darauf zu geben, in welche Richtung der Transformations-Prozess gehen muss, wenn wir das "Gute Leben für Alle" bewerkstelligen wollen. Die inhaltlichen Ergebnisse der Kongress -Veranstaltungen (guteslebenfueralle.org) wie das Eröffnungspodium, die vier großen Podiumsdiskussionen und das Abschlusspodium sowie die 11 Workshops werden entlang von drei Leitfragen rekapituliert:
Woran wollen wir uns orientieren? Welche Werte, Richtlinien und Regeln sollen uns leiten?
Was müssen wir ändern oder weiterentwickeln, wenn wir ein gutes Leben für alle verwirklichen wollen (Rahmenbedingungen, Institutionen, Infrastrukturen, Praktiken etc.)?
Was sind hilfreiche, konkrete Schritte dazu (in der Wissenschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, Politik, Wirtschaft etc.)?

Euro & Alternativ-Währungen
Freitag, 04.08.2017 17-20h

Geld ist ein Mittel zum Zweck. Es sollte uns dienen und uns das Leben erleichtern. Doch davon sind wir noch weit entfernt: systemrelevante Banken, Staatsschuldenkrise, Währungsspekulationen, Steueroasen – Geld beherrscht unser Leben. Wir sollten uns das nicht gefallen lassen. Ein demokratisches Gemeinwesen sollte die Spielregeln, nach denen Geld in Umlauf kommt und verwendet wird, neu bestimmen. Und so kann es gehen: Fragenkatalog an den Demokratischen Geldkonvent nach dem Buch von Christian Felber „GELD: Die neuen Spielregeln". Konsensiert mit der im Buch vorgeschlagenen Entscheidungsmethode »Systemisches Konsensieren« (www.sk-prinzip.eu)

Bildung im Spannungsfeld zwischen Wertevorgaben der Gesellschaft & Wirtschaft aus Sicht der GWÖ
Freitag, 11.08.2017 17-20h

Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld zwischen Wertevorgaben der Gesellschaft und Wirtschaft und beschreibt damit einhergehende Auswirkungen auf den Bildungssektor.
Durch die Zusammenführung relevanter wissenschaftlicher und kontemporärer Literatur werden gegenwärtige Wertestrukturen hinsichtlich ihrer langfristigen Auswirkungen auf die Schul- und Erwachsenenbildung kritisch beleuchtet. Dabei wird neben gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und bildungsrelevanten Werten auch auf die Werte der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) als Beispiel einer Postwachstumsbewegung (PWG) eingegangen.
Es zeigt sich, dass die Übernahme ökonomischer Leitwerte im Bildungssystem ohne Reflexion möglicher zukünftiger gesellschaftlicher Auswirkungen auf die Erziehung erfolgt. Die Prolongation der neoliberalen ökonomischen Lehren und die damit verbundene (Werte-)Haltung im Bildungs- und Ausbildungsbereich wird ihrem Auftrag, wesentlich zu einer prosperierenden menschlichen Entwicklung beizutragen, nicht (mehr) gerecht.
Der Bildungssektor, so die Erkenntnis, entzieht sich durch die Nichtbeachtung langfristiger Zukunftsprognosen seiner Verantwortung an der Mitgestaltung der Zukunft und damit seiner moralischen Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen.
 
Die GWÖ stellt sich vor: Neue Werte für die Wirtschaft
Donnerstag, 17.08.2017 18-21h

Die fundamentalen Werten der Demokratie: Freiheit, Menschenwürde und Gerechtigkeit können vom Kapitalismus nicht erfüllt werden. Außerdem hält der Kapitalismus keines seiner zentralen Versprechen. Individuelle Freiheit und persönliches Glück, wie sie Hayek und Friedman in Aussicht stellten, rücken für den Großteil der Menschen in unerreichbare Ferne. Die kapitalistischen Kernwerte - Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Gewinn - stehen im Widerspruch zu unseren fundamentalen Werten, die in fast allen Verfassungen weltweit angeführt sind. Welche Werte aber wollen wir? Wie wollen wir unser Leben gestalten und was leben wir anderen vor? Sind wir schon besser unterwegs? Welche Möglichkeiten haben wir die Grundwerte zu leben und uns einem anderen, besseren Leben zu stellen bwz. darauf auszurichten?
Alternativen gibt es bereits, Ideen noch mehr, Menschen die schon tun auch! Wenn wir uns aufmachen Problemlösungen für ein besseres miteinander in einer besseren Welt zu finden, anstatt ideologische Grabenkämpfen zu führen, schaffen wir eine gerechtere Welt. Lassen wir uns nicht teilen, sondern finden wir zueinander. Eine dieser Alternativen ist die GWÖ, für diejenigen die sich hier auf den Weg machen ist es zumeist deshalb, weil wir einen menschenwürdigen Umgang miteinander leben und die GWÖ so sehen wie sie ist: ein umfassendes System, dass die Ergebnisse offen läßt, damit sich alle wohl fühlen.

Das Gute Leben für Alle - geht das?
Freitag, 25.08.2017 17-20h

Das Gute Leben für Alle, was ist das? Wir von der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) haben in unzähligen Gesprächen festgestellt, dass das für jeden unserer Mitmenschen etwas anderes darstellt. Was jedoch bei allen gleich ist, ist der Wunsch nach Selbstbestimmtheit, gesundem Leben und gesellschaftlicher Anerkennung. Es dürfte auch bereits Allgemeinwissen sein, dass der reine wirtschaftliche, pekunäre Erfolg nicht maßgeblich zum Guten Leben für Alle beiträgt. Sind Menschen in anderen Teilen der Welt glücklicher oder unglücklicher? Auch hier läßt sich feststellen, dass es vorwiegend darauf ankommt, wie man Glück definiert. Welche Ziele setze ich mir, wie frei bin ich in der Gestaltung meiner Umwelt usw., all diese Dinge sind maßgebend dafür, ob ich mich glücklich fühle oder nicht. Was kann ich nun selbst tun, um meine Umwelt so zu gestalten, dass ich mich frei entwicklen und ein Leben in Selbstbestimmtheit und Gesundheit führen kann? Wie gebe ich ein Beispiel für meine Umwelt um die Welt in eine aus meiner Sicht bessere zu verwandeln? Hierzu gibt es einige Ansätze, wie zum Beispiel das Messen – und daraus Schlüsse ziehen – des eigenen Verhaltens zum ökologischen Footprints oder mittels der Bilanz für Privatpersonen der GWÖ.
Zukunft ist die Zeit, in der du bereust, dass du das, was du heute tun kannst, nicht getan hast. - Chinesische Weisheit

Ethischer Welthandel und Alternativen zu TTIP, WTO & Co.
Samstag, 02.09.2017 17-18:30h

In seinem neuesten Buch plädiert Christian Felber konsequent dafür, der Ideologie von Freihandel, Standortwettbewerb und noch mehr Globalisierung endgültig abzuschwören. Weniger Hürden soll es für jene Staaten und Unternehmen geben, die einen Beitrag leisten, um die eigentlichen Ziele der Wirtschaft zu erreichen: nachhaltige Entwicklung, Verteilungsgerechtigkeit, kulturelle Vielfalt oder sinnvolle Arbeitsplätze. Und Barrieren im Handel für jene, die Menschenrechte missachten, für Klimasünder und Ausbeuter.